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Sie war unangepasst und sagte Nein: Adelaide Hautval

Vortrag von Dr. Florence Herve zum
Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen und zu den 31. Augsburger Friedenswochen

 

Donnerstag, 25. November 2010, 20.00 Uhr
Ort: Frauenzentrum Augsburg, Haunstetter Str. 49

 

Eine der bemerkenswerten und aufrechten Frauen der Resistance gegen die deutsche Besatzung bis 1944 war die elsässische Ärztin Adelaide Hautval, die sich mehrmals im Konzentrationslager weigerte, an medizinischen Experimenten teilzunehmen. Sie passte sich nicht dem Antisemitismus und Rassismus des Vichy-Regimes an, sondern zeigte Zivilcourage, wo die meisten schwiegen. In Auschwitz und Ravensbrück, wohin sie deportiert wurde, bewies sie, dass es auch unter menschenunwürdigen Bedingungen möglich war und möglich ist, „Nein“ zu sagen, sich nicht zu fügen und den aufrechten Gang zu bewahren.

Ein Vortrag der Autorin Dr. Florence Herve. Florence ist Mitherausgeberin der Zeitschrift „Wir Frauen“ und des Frauenkalenders „Wir Frauen“, sowie zahlreicher Bücher u. a. „Sehnsucht nach den Bergen“ und „Durch den Sand/Wüste“.

 

Eintritt ist frei. Spenden für das Frauenzentrum sind erwünscht.

Veranstalterin: Frauenprojektehaus Augsburg e.V.

Die Familie Dann lebte von 1910-1939 im Haus Hochfeldstr. 15 1/6.
Albert Dann, Synagogenkommissr, und seine Frau Fanny Dann waren angesehene und engagierte Augsburger Bürger. Sie emigrierten 1939 nach Palästina.
Ihre Tochter Sophie Dann gründete 1930 die “Mütterschule des Stadtbundes Augsburger Frauenvereine”. Sie emigrierte 1939 mit ihrer Schwester Gertrud Dann nach England. Die beiden Schwestern betreuten, in Zusammenarbeit mit Anna Freud, einer Pionierin der Kinderpsychologie, Waisenkinder, die das KZ Theresienstadt überlebt hatten.

Vortrag von Martina Berthold

Termin: Dienstag, 26. Januar 2010, 19.30 - 21.00 Uhr

Ort: Frauenzentrum, Haunstetter Str. 49

Veranstalterinnen:
Frauenbibliothek Avalon in Kooperation mit dem Frauengeschichtskreis

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