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Sie war unangepasst und sagte Nein: Adelaide Hautval

Vortrag von Dr. Florence Herve zum
Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen und zu den 31. Augsburger Friedenswochen

 

Donnerstag, 25. November 2010, 20.00 Uhr
Ort: Frauenzentrum Augsburg, Haunstetter Str. 49

 

Eine der bemerkenswerten und aufrechten Frauen der Resistance gegen die deutsche Besatzung bis 1944 war die elsässische Ärztin Adelaide Hautval, die sich mehrmals im Konzentrationslager weigerte, an medizinischen Experimenten teilzunehmen. Sie passte sich nicht dem Antisemitismus und Rassismus des Vichy-Regimes an, sondern zeigte Zivilcourage, wo die meisten schwiegen. In Auschwitz und Ravensbrück, wohin sie deportiert wurde, bewies sie, dass es auch unter menschenunwürdigen Bedingungen möglich war und möglich ist, „Nein“ zu sagen, sich nicht zu fügen und den aufrechten Gang zu bewahren.

Ein Vortrag der Autorin Dr. Florence Herve. Florence ist Mitherausgeberin der Zeitschrift „Wir Frauen“ und des Frauenkalenders „Wir Frauen“, sowie zahlreicher Bücher u. a. „Sehnsucht nach den Bergen“ und „Durch den Sand/Wüste“.

 

Eintritt ist frei. Spenden für das Frauenzentrum sind erwünscht.

Veranstalterin: Frauenprojektehaus Augsburg e.V.

Am Sonntag, 24. Oktober 2010
um 10 Uhr ist die diesjährige
Jahreshauptversammlung mit Neuwahl.

Alle Mitfrauen und Gästinnen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Anschließend gibt es wieder eine tolle Schnitzeljagd - vorbereitet von Astrid und Crew - mit Preisverleihung für das beste Team.

Komponistinnen und ihre Werke im Spiegel ihrer Zeit –

eine Vortragsreihe von und mit Susanne Wosnitzka M.A., Musikwissenschaftlerin 

Thema dieser Vortragsreihe sind die Lebensgeschichten und das Schaffen von rund 15 hervorragenden Komponistinnen aus der Zeit des 12. bis 20. Jahrhunderts. Die Auswahl beruht auf dem Wunsch, komponierende Frauen aus möglichst unterschiedlichen Epochen, Ländern, gesellschaftlichen Schichten, mit sehr verschiedenen Lebensgeschichten zu präsentieren. Ziel ist, über die jeweilige Biographie und das Werk hinaus, auf die allgemeinen Konflikte komponierender Frauen hinzuweisen, Konstanten in der Rezeption ihrer Werke aufzuzeigen und die Kontinuität des musikalischen Schaffens von Frauen zu beleuchten. Diese Vorträge sollen den interessierten Hörerinnen bei ihrer weiteren Beschäftigung mit dem Thema Hilfe leisten.

Vorgestellt werden Hildegard von Bingen, italienische Renaissance-Komponistinnen, Barbara Kluntz und die Ulmer Sammlungsfrauen, komponierende Prinzessinnen, Fanny Mendelssohn Hensel, Clara Schumann, Ethel Smyth, Alma Mahler-Werfel, Nadia und Lili Boulanger und Erna Woll.

29.7.2010, 20 Uhr
Erna Woll
(1917 – 2005): die völlig vergessene Komponistin, Organistin, Chorleiterin und Musikpädagogin lehrte an einer Schule in Weißenhorn, bevor sie als Dozentin an die Pädagogische Hochschule Augsburg gerufen wurde. Mit ihrer Freundin lebte sie bis zu deren Tod gemeinsam in einer Wohnung in Augsburg-Lechhausen. Mehr als 1000 Werke aus Ernas Hand lagern im Erna-Woll-Archiv der Universität Augsburg. Als im Jahr 2009 am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg drei Preise ins Leben gerufen wurden, wurden alle nach Männern benannt. An Erna Woll wollte sich niemand erinnern. Mit ihr schließt Susanne Wosnitzka M.A. die „Komponistinnen“-Reihe.

Komponistinnen und ihre Werke im Spiegel ihrer Zeit –

eine Vortragsreihe von und mit Susanne Wosnitzka M.A., Musikwissenschaftlerin

Thema dieser Vortragsreihe sind die Lebensgeschichten und das Schaffen von rund 15 hervorragenden Komponistinnen aus der Zeit des 12. bis 20. Jahrhunderts. Die Auswahl beruht auf dem Wunsch, komponierende Frauen aus möglichst unterschiedlichen Epochen, Ländern, gesellschaftlichen Schichten, mit sehr verschiedenen Lebensgeschichten zu präsentieren. Ziel ist, über die jeweilige Biographie und das Werk hinaus, auf die allgemeinen Konflikte komponierender Frauen hinzuweisen, Konstanten in der Rezeption ihrer Werke aufzuzeigen und die Kontinuität des musikalischen Schaffens von Frauen zu beleuchten. Diese Vorträge sollen den interessierten Hörerinnen bei ihrer weiteren Beschäftigung mit dem Thema Hilfe leisten.

Vorgestellt werden Hildegard von Bingen, italienische Renaissance-Komponistinnen, Barbara Kluntz und die Ulmer Sammlungsfrauen, komponierende Prinzessinnen, Fanny Mendelssohn Hensel, Clara Schumann, Ethel Smyth, Alma Mahler-Werfel, Nadia und Lili Boulanger und Erna Woll.

Achtung, diesmal Mittwoch: 14.7.2010, 20 Uhr
Nadia
(1887 – 1979) und Lili Boulanger (1893 – 1918): Zwei Schwestern, die kaum über die Stadt Paris hinauskamen und doch zu – vergessenen – Weltstars wurden. Lili als Erste Preisträgerin des Prix de Rome (als erste Frau überhaupt), Nadia als erste Frau am Pult der besten Orchester der USA. Lili, die stets kränkelnde, geliebte kleine Schwester, starb früh. Nadia lebte nur für die Musik, gab Musikunterricht. Männer spielten in ihrem Leben kaum eine Rolle. Dafür spielte sie eine bedeutende Rolle im Leben vieler Männer. Im neunten Vortrag der „Komponistinnen“-Reihe entführt Susanne Wosnitzka M.A. ihre Hörerinnen an die „Weltspitze“.

Komponistinnen und ihre Werke im Spiegel ihrer Zeit –

eine Vortragsreihe von und mit Susanne Wosnitzka M.A., Musikwissenschaftlerin

Thema dieser Vortragsreihe sind die Lebensgeschichten und das Schaffen von rund 15 hervorragenden Komponistinnen aus der Zeit des 12. bis 20. Jahrhunderts. Die Auswahl beruht auf dem Wunsch, komponierende Frauen aus möglichst unterschiedlichen Epochen, Ländern, gesellschaftlichen Schichten, mit sehr verschiedenen Lebensgeschichten zu präsentieren. Ziel ist, über die jeweilige Biographie und das Werk hinaus, auf die allgemeinen Konflikte komponierender Frauen hinzuweisen, Konstanten in der Rezeption ihrer Werke aufzuzeigen und die Kontinuität des musikalischen Schaffens von Frauen zu beleuchten. Diese Vorträge sollen den interessierten Hörerinnen bei ihrer weiteren Beschäftigung mit dem Thema Hilfe leisten.

Vorgestellt werden Hildegard von Bingen, italienische Renaissance-Komponistinnen, Barbara Kluntz und die Ulmer Sammlungsfrauen, komponierende Prinzessinnen, Fanny Mendelssohn Hensel, Clara Schumann, Ethel Smyth, Alma Mahler-Werfel, Nadia und Lili Boulanger und Erna Woll.

1.7.2010, 20 Uhr
Alma Mahler-Werfel
(1879 – 1964): …einfach nur Alma oder doch Alma Schindler-Mahler-Gropius-Werfel? Zwar hatte Alma bis zu ihrem 17. Lebensjahr keinen Schulunterricht, komponierte aber schon, seit sie allein zum Klavier laufen konnte. Einer ihrer vielen Männer – Gustav Mahler – verbot ihr das Komponieren: bis er spät, zu spät, Kompositionen seiner Frau entdeckte, die ihn begeisterten. Als femme fatale verschrien prägte sie das künstlerische Leben in der Wiener und Weimarer Künstlerszene entscheidend mit, flüchtete im Dritten Reich mit den Manns über Frankreich in die USA. Im achten Vortrag der „Komponistinnen“-Reihe erläutert Susanne Wosnitzka M.A. den engen Zusammenhang zwischen Bildender Kunst und Musik.

Dieser Termin wird verschoben auf September. Genaue Angaben folgen.

Dienstag, 13. Juli 2010, 19.30 Uhr
Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg - Fortsetzung.
Anleitung: Carola Hirschler.

Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen.

Ort: Frauenzentrum Augsburg, Haunstetter Str. 49

Flohmarkt-Fest mit Büchern und anderen Überbleibseln

Samstag, 24.07.2010 ab 14 - 17 Uhr

Erlaubt ist, was gefällt. Es gibt Kuchen und Getränke.
Bei schönem Wetter im Hof des FZ, bei Regen drinnen.
Welche verkaufen möchte, kann ab 13 Uhr aufbauen.

Der Verkaufserlös kommt dem Frauenzentrum und Avalon zugute.

Der Avalon Leseclub spricht über das Buch

“Das Muschelessen” von Birgit Vanderbeke

Birgit Vanderbeke lässt das Labor Familie in die Luft fliegen; sie zieht den Stöpsel und durch kleine Veränderungen in der Versuchsanordnung kommen der repressive Mief und der kleinbürgerliche Ehrgeiz, aber auch die versteckte Liebe zu Tage.

Dienstag, 27. Juli 2010, 19.30 Uhr

Frauenzentrum Augsburg, Haunstetter Str. 49

Kräuterwanderungen in Einzelkursen
Wir suchen und finden die Heilkräuter in der Natur “vor unserer Haustür”.

Termine:
Sonntag, 18. April 2010: Frühjahrskräuter
Sonntag, 16. Mai 2010: Heilpflanzen
Sonntag, 20. Juni und 18. Juli und Sa 31. Juli 2010: Frauenkräuter
Dauer jeweils von 14 - ca. 17 Uhr

Nähere Infos:  kraeuter-einzelkurse-2010
Anmeldung bei Angelika Schanung:
fz-augsburg@frauenzentrum-augsburg.de
Kosten: 15 € je Nachmittag

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